Hagel im Weinberg - die Ernte wird bedroht
Hagel oder schwere Gewitter können wie bei jedem kultivierten Feld schwere Schäden anrichten. Dies ist beim Weinberg nicht anders.
Besonders kritisch ist es, wenn Gewitter oder Hagel zur Zeit der Blüte des Weins auftritt. Dann kann sich der Wein nicht bestäuben, es bilden sich keine Fruchtstände und somit keine Trauben.
Der Blüte des Regents (zum Vergrößern klicken) hat die Zeit der Blüte überstanden. Es bilden sich gerade kräftige Fruchtstände, aus denen später die Trauben werden.
Ist die Zeit der Blüte vorbei kann Hagel und Gewitter immer noch Schäden anrichten. Im neben stehenden Bild hat ein Gewitter einen Trieb abgebrochen. Die Bruchstelle ist braun und verholzt.
An dieser Stelle entwickelt sich der Trieb nicht weiter sondern bildet aus den Achselaugen verstärkt Geiztriebe aus, an denen keine Trauben wachsen.
Selbst wenn ein Trieb nicht abbricht, wird ein Trieb durch Hagel stark beschädigt.
Im neben stehenden Bild sind an dem oberen Ende des Triebes braune Stellen erkennbar, die durch Hageleinschlag entstanden sind. An diesen Stellen sind die Versorgungsleitungen des Weintriebes unterbrochen. Die Stellen verholzen und werden brüchig.
Dies macht die periodisch durchzuführenden Laubarbeiten besonders schwierig, da solche Triebe leicht abbrechen.



