Eine kurze Weingeschichte
Die Weinrebe ist eine der ältesten Pflanzen der Welt. Bereits seit ca. 5.000 vor Christus werden Rebsorten aus wilden Weinsorten gezüchtet. Dabei sind über 8.000 Sorten entstanden, von den heute nur noch einige Hundert von Bedeutung sind.
Den Römern ist es zu verdanken, dass der Wein hier angebaut und vor allen Dingen auch getrunken wird: sie haben die Weinreben vor mehr als 2.000 Jahren nach Deutschland eingeführt. Statt schwere Amphoren über die unwirtlichen Alpen zu schleppen, bauten die Römer den Wein wahrscheinlich lieber vor Ort an.
Im Mittelalter waren vor allen Dingen Klöster für den Anbau, das Keltern des Weines und den Verkauf zuständig. Zu dieser Zeit war der Wein das Volksgetränk überhaupt.
Die Reblaus machte im 19. Jahrhundert den Weinbauern in Europa große Schwierigkeiten und brachte den Weinbau fast zum Erliegen. Doch die „Pfropfrebe“ machte einen neuen Anfang möglich: hierbei wurden heimische Rebsorten auf widerstandsfähige, amerikanische Wurzelstöcke aufgepfropft.
Nach dem zweiten Weltkrieg kam für den Wein ein großer Aufschwung:
der Weinverbrauch stieg und auch Italien und Spanien begannen mit eigenen Herstellern Qualitätswein auf den Weltmarkt zu bringen.
Um die Qualität der Weine bei der stetigen Anzahl der Hersteller zu sichern, kam es zu strengeren Gesetzen.
Inzwischen drängen immer mehr Hersteller aus Übersee auf den Markt, so dass es auch Weine aus Australien, Kalifornien und sogar Chile, Südafrika und Argentinien zu kaufen gibt.
Der deutsche Wein ist allerdings wieder gefragt wie nie. Zunächst galt das Interesse nur den deutschen Weißweinen, die einen internationalen Vergleich noch nie scheuen mussten. Doch auch die deutschen Rotweine finden immer mehr Anhänger: ein kräftiger Dornfelder, ein trocken-frischer Spätburgunder und ein spritziger Portugieser bieten für jeden Geschmack etwas.
Diese „Vielfalt“ ist eigentlich typisch für den deutschen Wein.
Außerdem beweisen deutsche Weine eindrucksvoll, dass deutsche Winzer ihr Handwerk gelernt haben.
Dank intensiver Forschung ist es nicht nur gelungen , die Qualität deutscher Weine entscheidend zu verbessern, sondern auch neue, erfolgreiche Züchtungen hervorzubringen.
Daher ist es sinnvoll, hochwertige Spitzenweine zu guten Preisen direkt beim Winzer zu kaufen, denn hier erhalten Sie geprüfte Qualität zu guten Preisen.

